Dienstag, 21. Oktober 2014

Der Abend vor dem Aufbau oder "Der Sturm"

Am Dienstag Abend haben wir, wie geplant und angekündigt, die Straße gesperrt und uns dann auf den Weg in unsere Wohnung gemacht, um zeitig schlafen zu gehen, damit wir an dem "großen Tag" auch ausgeschlafen und fit sind.

Kaum zu Hause überraschte uns das angekündigte Unwetter mit derartig kräftigen Sturmböen, dass wir unser Fliegengitter erst einmal festbinden mussten, da die eigentlich recht kräftige Magnethalterung es nicht mehr fixieren konnte.

Kaum waren wir damit fertig, rief uns einer unserer zukünftigen Nachbarn an, um uns zum Einen darüber zu informieren, dass unser Kran schon da wäre, und uns zum Anderen mitzuteilen, dass unser, am selben Tag aufgebautes, Gerüst irgendwie "schief" aussehen würde.

Irgendwie schief? - Nicht gut...

Leicht beunruhigt machten wir uns nochmal auf den Weg zum Bauplatz.

Dort angekommen wurden wir schon beim Betreten der Straße auf unerwartete Art und Weise von unserer Absperrung begrüßt, die uns in Form unserer Halteverbotsschilder um die Ohren flog.

Trotzdem waren wir auf den Anblick, den unserer Gerüst bot, nicht im Geringsten vorbereitet...

Die rechte Giebelseite des Gerüsts hatte etwa 30 Grad Schlagseite in Richtung Keller und schwankte um etwa 2 Meter hin und her.

Auch die anderen drei Gerüstseiten waren teilweise massiv verbogen und verrutscht.

Bei jeder weiteren Windböe mussten wir den Einsturz des Gerüstes und wahrscheinlich eine Beschädigung unseres Kellers oder eines Nachbarhauses befürchten.

Da um diese Zeit weder unser Bauleiter, noch unser Architekt oder jemand bei WeberHaus direkt erreichbar war, riefen wir in unserer Verzweiflung die Feuerwehr und kontaktierten unseren Verkaufsberater Herrn Kropp via Facebook-Messenger.

Sehr schnell waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort - allerdings war genauso schnell klar, dass hier ohne Drehleiter nichts zu retten war.

Daher wurde die Drehleiter sofort nachgefordert und traf auch zügig ein. Inzwischen war unsere kleine Straße von den Blaulichtern der diversen Feuerwehrfahrzeugen erleuchtet und die Kameraden der Feuerwehr machten sich daran unser Gerüst mit etlichen Leinen zu sichern, indem sie es in verschiedene Richtungen abspannten und an unserem Kran festbanden.









An dieser Stelle auch nochmal unser herzlicher Dank an die kompetenten und mutigen Kameraden der Feuerwehren aus Malmsheim und Renningen!

Inzwischen hatten wir auch den Gerüstbauer erreicht, der uns zusagte, dass seine Truppe am nächsten Morgen bei Tagesanbruch wieder an unserer Baustelle bereit stehen würde.

Nachdem das Gerüst so gesichert war und wir unsere fliegende Beschilderung wieder eingesammelt und zusammengebaut hatten, ging es mit recht gemischten Gefühlen wieder nach Hause.

Dort erreichte uns noch ein Anruf von WeberHaus - Herr Kropp hatte tatsächlich einen Verantwortlichen erreicht und dieser hat sich prompt bei uns gemeldet.

Er informierte uns darüber, dass er entsprechend der nun gegebenen Situation einige Dinge umorganisieren würde und wir uns keine Sorgen machen sollten - er würde sich um alles kümmern.

Auch hier zeigte sich wieder einmal, dass der gute Ruf von WeberHaus nicht von ungefähr kommt.

Halbwegs beruhigt gingen wir dann ins Bett - geschlafen haben wir allerdings kaum - die ganze Nacht lauschten wir dem Heulen des Sturms und sorgten uns um unser Gerüst...

Kommentare:

  1. Wow, welch ein "schauriges" Erlebnis!!!

    Hoffentlich könnt Ihr Euch heute aber bereits an einem wunderschönen WeberHaus mit gedecktem Dach erfreuen! :-)

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  2. Hallo Jürgen,

    gedeckt ist unser Dach noch nicht - das wird Anfang der Woche erledigt.
    Dicht ist es allerdings schon.
    Der Hausaufbau hat hervorragend funktioniert. Wir werden heute Abend noch Beiträge zu den beiden Aufbautagen einstellen.
    Viele Grüße,
    Sandra & Dirk

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  3. Du meine Güte!!!!
    So etwas braucht es ja wirklich nicht... Ist ja fürchterlich!!!!

    ... andererseits habt ihr so auch in 10 Jahren noch was zu erzählen. *lach* Das vergisst man gewiss nicht,.

    Aber alleine die Vorstellung... waaaahhhhh... da will ich gar nicht drüber nachdenken...

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  4. Ja, inzwischen lachen wir auch schon darüber. Aber an dem Abend und der folgenden Nacht ging es uns nicht wirklich gut...

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