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Mittwoch, 25. September 2013

Werkvertrag ist unterzeichnet!

Gestern war es endlich soweit - unser Werkvertrag wurde unterzeichnet! Nachdem unser Bauberater von Weberhaus uns nochmal alles genau erklärt hatte und auch jede einzelne Anlage mit uns nochmals im Detail durchgesprochen hat, sind wir dann nochmal unseren ganzen Fragenkatalog durchgegangen. Unser Bauberater hat uns alles in Ruhe erklärt und uns nochmal alles anhand der Baubeschreibung, der Pläne und des Werkvertrags alles gezeigt. Und dann kam der große Moment – die Vertragsunterzeichnung! Mit schwitzenden Händen und großer Vorfreude haben wir unseren Weber-Kuli gezückt und die vermutlich größte Investition unseres Lebens unterschrieben… jetzt sind wir quasi offiziell Bauherren – auch wenn der Vertrag nun erstmal bei Weberhaus nochmals geprüft werden muss. Die nächsten Schritte werden dann die Abstimmung mit dem Architekten und das Plancheck-Verfahren bei Weber sein – da gehen unsere Pläne durch alle relevanten Abteilungen und werden auf Herz und Nieren geprüft. Und dann geht’s auch demnächst schon los, Bemusterungstermin, Baugenehmigung, etc.

Wir sind sehr gespannt, wie das jetzt so weitergeht, haben aber ein super Gefühl mit Weberhaus und hoffen, dass uns dieses nicht trügt. Und wer weiß, vielleicht wohnen wir in einem Jahr schon in unserem Häusle und schauen auf eine anstrengende, aber auch spannende und interessante „Bau-Reise“ zurück. Aber wir freuen uns schon sehr!

Freitag, 20. September 2013

Vorbemusterung


Eine wirklich tolle Sache bei Weberhaus ist die Möglichkeit einer Vorbemusterung – das wurde uns bei den anderen Anbietern nicht angeboten bzw. wurde nur zwischen Tür und Angel mit Circa-Preisen besprochen. Bei der Vorbemusterung bei Weberhaus wird man nach Rheinau-Linx ins Bemusterungszentrum eingeladen – ein Werkvertrag ist hierfür nicht notwendig. Dort zeigt einem ein Mitarbeiter dann ca. 2-3 Stunden lang, was bei Weberhaus im Standard beinhaltet ist. Zudem kann man, wenn man schon weiß, was man haben möchte, auch gleich fragen, was beispielsweise eine bestimmte Badewanne Aufpreis im Vergleich zum Standard kostet. Bei diesem Termin am 28. Juli 2013 (sehr arbeitnehmerfreundlich, wir konnten den Termin am Sonntag machen) haben wir sehr schnell festgestellt, dass der Standard bei Weberhaus wirklich sehr hoch ist – viele Ausstattungsbereiche können bei uns problemlos mit der Standardlösung abgedeckt werden, ohne dass wir auf etwas verzichten müssen. Sowohl der von uns ausgesucht Laminat, als auch die Türen, Türgriffe, Ziegel, Waschbecken, etc. sind genau das, was wir gesucht haben. Auch der Aufpreis bei den von uns im Moment ausgesuchten Fliesen hält sich wirklich im Rahmen.

Am Ende dieses Termins wussten wir gleich einiges mehr über die Ausstattung eines Weberhauses, aber wir hatten auch die Gewissheit, dass nun diese Wünsche direkt in das Angebot von Weber einfließen. Somit haben wir in einem korrigierten Angebot schon die ausgesuchten Ausstattungen mit aufgeführt und auch im Preis enthalten sehen können.

Als Tipp von uns: Immer nach einer solchen Vorbemusterung fragen, denn das hilft ungemein. Es sind sooooo viele Entscheidungen zu treffen, wenn man ein ganzes Haus innen und außen gestalten und ausstatten will. Und ohne die Vorbemusterung hätten wir mindestens 1 Tag länger bei der richtigen Bemusterung gebraucht. So konnten wir die ganzen Eindrücke mit nach Hause nehmen und uns dann in Ruhe dazu Gedanken machen. Auf jeden Fall empfehlenswert und ein super Pluspunkt für Weberhaus!

Der Auswahlprozess

Der Auswahlprozess für DIE eine Hausbaufirma hat bei uns sehr sehr viel Zeit in Anspruch genommen – nicht, weil es sooo furchtbar kompliziert ist, Angebote einzuholen oder weil es so wenige Möglichkeiten gibt. Nein, aufgrund der vielen Möglichkeiten und der vielen Zeit, die uns ja noch blieb bis zum Tag X des Baubeginns, haben wir uns wirklich alles angeschaut, was der Markt so zu bieten hat. Fertighausfirmen für Holzständerbauweise, Fertighausfirmen für Massivhäuser, Massivhaus-Anbieter, Architekten direkt, Deutsche Firmen, Firmen aus dem Ausland, regionale Unternehmen, überregionale Unternehmen, kleine Firmen, riesen Unternehmen, … Der Markt hat hier doch sehr viel zu bieten und die Schwierigkeit besteht darin, für sich das Optimum zu finden. Ein Haus bauen all diese Firmen für uns. Doch die Frage ist, was wir genau suchen – Fakt ist, wir wollen ein schlüsselfertiges Haus, da wir nicht über Monate und Jahre auf einer Baustelle leben wollen. Wir sind uns auch darüber im Klaren, dass uns das mehr als 5 EURO kosten würde, aber das ist es uns definitiv wert. Zudem war für uns recht schnell klar, dass das Haus in Deutschland produziert werden soll, da wir schon genügende Schauergeschichten von Billiganbietern aus dem Osten gehört hatten.

Die große Frage, die uns sehr lange beschäftigt hat, war die Frage Massiv, also Stein auf Stein, oder Holz. Während ich, Sandra, als kleiner Holzwurm immer für ein Holzhaus war, war Dirk eher für ein massives Haus.

Vorteile eines Massiven Hauses:

·         Werterhalt
·         „Massiv ist Massiv“
·         Typische Hausbauweise
·         Gute Wärmedämmung

Vorteile eines Hauses in Holzständerbauweise:

·         Sofort Trocken
·         Steht an einem Tag und es regnet nicht über Wochen hinein
·         Sehr gutes Klima im Haus
·         Top Wärmedämmung

Der Entscheidungsprozess hier hat wirklich lange gedauert und wir haben uns viele viele Unternehmen angeschaut, teilweise direkt, teilweise auf Hausaustellungen oder indem wir einfach durch Neubaugebiete gefahren sind. Folgende Unternehmen sind dann in die engere Auswahl gekommen:

·         Schwörer
·         U-Haus
·         Weberhaus
·         Weiss-Haus
·         Keitel-Haus
·         Fermo
·         Essig Massivbau
·         Allstav
·         Wochner-Massivhaus
·         Baufritz
·         Beilharz
·         Frammelsberger
·         Gussek
·         Haas Haus
·         Keilhofer
·         Lehner Haus
·         Luxhaus
·         Rensch-Haus
·         Wolf Haus
·         Schwabenhaus

Und das war nur ein Teil derer, die wir uns angeschaut hatten. Nach einer längeren Recherche und auch etlichen Terminen mit Verkäufern der einzelnen Unternehmen, hat sich recht schnell herauskristallisiert, dass uns die Vorteile eines Holzständerhauses wichtiger waren, als die des massiven Hauses. Denn auch das Thema Werterhalt beispielsweise ist heute nicht mehr so wie noch vor 20 Jahren. Ein Fertighaus hat heute genau denselben Wert wie ein massives Haus. Zudem ist auch beim Thema Brandschutz das Fertighaus gleichauf mit dem Massiven.

Durch diese Entscheidung waren automatisch schon die einen oder anderen Anbieter direkt aus dem Rennen, andere eben dann nach einem Gesprächstermin bzw. nachdem wir gehört haben, wie bei manchen Firmen so ein Fertighaus produziert wird. Für uns kam auf keinen Fall in Frage, Geld zu sparen und dadurch ein Haus zu kaufen, bei dem am Aufbautag die Wände bereits gefliest auf der Baustelle angeliefert werden und das Haus am Ende mit einer Silikonfuge „zusammengeklebt“ wird. Zudem war uns wichtig, ein solides Unternehmen auszusuchen, bei dem man im Bekanntenkreis und auch online nichts über schlechte Erfahrungen finden kann. Nach weiteren Wochen der Recherche, des Vergleichens und auch mit den ersten Angeboten blieben dann noch folgende Anbieter im Rennen:

·         Weberhaus
·         Weiss-Haus
·         Keitel-Haus
·         Beilharz

Die Variante direkt mit einem Architekten zu arbeiten war schon sehr schnell abgeschrieben, da wir uns das erstens nicht leisten können (bei einem vergleichbaren Grundriss ca. 50% höheres Angebot) und zweitens die Vorteile eines schlüsselfertigen Hausbaus für uns sehr attraktiv waren. Denn viele Aufgaben der Koordination übernimmt somit die Baufirma und wir werden nur dazu gezogen, wenn es darum geht, bestimmte Dinge zu entscheiden. Und das war für uns am Wichtigsten, alles aus einer Hand zu bekommen.

Als nächster Schritt ging es dann mit den 4 Unternehmen weiter, wir trafen uns für ein konkretes Angebot mit einem genauen Plan. Aktuell planen wir folgendes:

·         Einfamilienhaus mit Satteldach und Drittem Giebel
·         Erdgeschoss: So gut es geht offener Wohnzimmer-/Esszimmer-/Küchenbereich, Speisekammer, Gästebad, Garderobe
·         Dachgeschoss: Schlafzimmer, Bad, 2 Kinderzimmer
·         Keller: Technikraum, Gästezimmer, Hobbyraum, Vorratsraum
·         2 Garagen
·         Unser Grundstück hat 369 qm und liegt leicht am Hang

Die Pläne, die wir von den verschiedenen Anbietern bekommen haben, sind sich alle relativ ähnlich, weil wir eben auch ziemlich konkrete Vorgaben gemacht haben. Das machte das ganze Thema aber sehr vergleichbar für uns. Wir sind bei allen Anbietern auf ca. 150 qm Fläche im EG und DG gekommen, was für uns völlig ausreicht.

Doch schon bei diesen gleichen Vorgaben merkt man doch, wie umständlich Baubeschreibungen geschrieben sind und wie schwer es ist diese zu vergleichen. Für uns war das aber sehr wichtig, damit wir auch hier die Unterschiede sehen. Das fängt schon bei der Anzahl Steckdosen an und geht weiter über die Standardgröße der Waschbecken bis hin zum qm-Preis der Fliesen. Es lohnt sich hier wirklich zu vergleichen, denn wir haben alles gehabt, von 1 Steckdose im Schlafzimmer als Standard bis hin zu 5 Steckdosen – und wenn man das auf ein ganzes Haus rechnet, kommt da schon ein ordentlicher Batzen Geld oben drauf, wenn man das am Anfang nicht bedenkt. Und schwupps ist der günstigste Anbieter plötzlich der, der aufgrund des schmalen Standards plötzlich bei einer Wunschausstattung der Teuerste wird. Da muss man höllisch aufpassen, da man sich hier wirklich verkalkulieren kann. Und das merkt man dann eben erst bei der Bemusterung – und da ist es dann leider zu spät. Deshalb unser Tipp: Unbedingt die Baubeschreibungen auf Herz und Nieren prüfen und vergleichen.

Im nächsten Schritt haben wir uns dann bei den Anbietern vor Ort getroffen – hier ging dann auch mein Papa mit, der als Zimmermeister natürlich einen ganz anderen Blick hat und sich die Produktion nochmal genauer angeschaut hat. Das hat uns wirklich viel geholfen, da er Fragen gestellt hat, auf die wir im Leben nie gekommen wären (Danke Babba!! J).

Die Werksbesichtigungen haben einem nochmals einen ganz detaillierten Blick auf das gegeben, was hier genau gemacht wird und wie man sich so einen Hausbau im Detail vorstellen muss. Und auch hier sieht man wirklich große Unterschiede – von der Verarbeitung und von den verwendeten Materialien. So war für uns recht schnell klar, dass wir keine Isolierung mittels Styropor haben wollen, sondern eine aus Holzfaserplatten. Einige wenige Unternehmen verbauen dies im Standard, andere bieten es für einen Aufpreis auch an. Die Isoliereigenschaften sind hier eben wesentlich besser, die Brennbarkeit ist wesentlich niedriger und das Raumklima wird äußerst positiv beeinflusst.

Aktuell befinden wir uns nun in den Vertragsverhandlungen und werden uns, so wie es im Moment aussieht, für ein Weberhaus entscheiden. Wir sind von Weberhaus so begeistert, die ganze Vorarbeit, der Kontakt zu unserem Ansprechpartner im Verkauf, die Werksbesichtigungen und auch das Bemusterungszentrum haben uns voll und ganz überzeugt. Auch wenn viele Weberhaus als einen teuren Anbieter empfinden, haben unsere Vergleiche, was den Standard der Einrichtungen und Ausbauten angeht, eindeutig gezeigt, dass wir hier besser fahren. Es sind viele Dinge im Standard enthalten, was bei anderen nur für einen gehörigen Aufpreis gemacht werden kann. Unterm Strich fahren wir mit Weberhaus preislich sicherlich genauso gut, wie mit den anderen Mitbewerbern – allerdings ist unser Gefühl ein wesentlich besseres. Wir fühlen uns hier gut ausgehoben und haben das Gefühl, dass Weber unser Traumhaus mit uns bauen wird.